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Das grosse steinerne Kreuz an der Dottikerstrasse steht nicht von ungefähr
genau an dieser Stelle.  Kreuze wurden seit jeher an Wegkreuzungen und
-verzweigungen  oder an sonstigen markanten und für die Menschen
entscheidenden Stellen errichtet.  Oft findet man Kreuze auch an Orten,
wo man böse Geister vertreiben oder abwehren wollte.

Der Standort des Kreuzes an der Dottikerstrasse ist deshalb in mehrfacher
Sicht von Bedeutung:

Hier verzweigt sich die Strasse nach ganz verschiedenen Richtungen,
nach Norden, nach Osten und nach Süden. Diese Stelle war aber früher
auch ein Platz, wo nicht wenige Leute geisterhafte Erscheinungen erlebten.

So erzählt man insbesondere diese Geschichte:

Wer zur Geisterstunde bei diesem Kreuz vorbeigeht, bekommt möglicherweise
einen geschwollenen Kopf.

In der Allerseelennacht sieht man gar ein weisses Fraueli mit blonden Haaren
und schneeweissem, bodenlangem, spitzenbestücktem Rock herumspazieren.
Am Arm trägt dieses Fraueli ein Körbchen, das mit einem weissen Tüchlein
bedeckt ist. Und kein Mensch hat je gesehen, was im Körbchen liegt. Neben
dem weissen Wesen beinelt ein kleines Geisterhündchen.  Das Fraueli läuft
immer auf der linken Seite des Kreuzes dahin.

Wer nun in der Geisterstunde in der Allerseelennacht dem Fraueli begegnet,
muss aufpassen,  wie er dem Fraueli ausweicht:

Geht man auf der rechten Seite am Fraueli vorbei, hat man Glück und der Spuk
ist vorbei. Geht man aber auf der linken Seite um das Fraueli herum, bekommt
man einen geschwollenen Kopf und muss drei Tage das Bett hüten, bis die
Geschwulst wieder vergangen ist.

Drum der gute Rat: Bleib in der Allerseelennacht besser zu Hause!