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Fotoausstellung zum JuFe 2015
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Vor einigen Jahrzehnten war der Urgrossvater von E.S. von Mägenwil her unterwegs nach Hägglingen.
Als er über das Müseli und den Heuerweg in der Hinteregg anlangte,
sah er von weitem urplötzlich ein hell leuchtendes Feuer.
Er blieb wie angewurzelt stehen und sah bald, dass es sich wie ein Lauffeuer fortbewegte.
Es kam vom Dottiker Schienenmoos her, fing an zu rauschen,
wie wenn ein heftiger Sturm toben würde.
Das Feuer rollte über den Boden und kam näher und näher.
Dem Manne standen alle Haare zu Berge, sein Herz klopfte zum Zerspringen,
Schweiss rann ihm von allen Gliedern.
Der alte Mann fasste all seinen Mut zusammen und sprach halblaut die Worte
„Wenn das ein Geist ist, so komme das Feuer im Namen
des dreieinigen Gottes bis auf 8 Ellen näher.“
Nun fing das Feuer noch stärker an zu brausen und knistern, kam näher und näher
und blieb tatsächlich im gewünschten Abstand
vor dem bleichen und verdatterten Manne stehen.
Da wütete und loderte es, doch ganz eigenartig, nichts Brennbares war zu sehen,
einfach nur das sonderbare lodernde Feuer.
Da rief der Mann „Im Namen des Dreieinigen
gehe das Feuer von hier zurück, dahin wo es hergekommen ist!“
Wie auf einen Schlag wälzte sich nun der Feuerball wieder davon,
rollte die Böschung hinunter und verschwand innert Sekunden im Schienenmoos.